Blandinenkapelle

Schwester Blandine

Blandine (Maria Magdalena Merten) wurde am 10. Juli 1883 in Düppenweiler (Saar) in der Diözese Trier geboren. Vor allem das Beispiel der Eltern legte in dem jungen Mädchen den Grund für ein Leben aus dem Glauben. Mit 19 Jahren war Maria Magdalena Merten bereits eine hervorragende Lehrerin und für alle ein Vorbild als Christ, besonders durch ihre Demut und durch ihre Liebe zu den bedürftigen Kindern.

1908 trat sie auf dem Calvarienberg in Ahrweiler in den Ursulinenorden ein. Aus ganzer Hin- gabe an Gott und an die Mitmenschen vermochte sie, christliche Erziehung und Unterweisung der Jugend mit einem Leben des Gebetes zu verbinden. Erst recht in den Leidensjahren ihrer Krankheit, die zum Tode führte, ging Schwester Blandine den "kleinen Weg", indem sie ihr Leben der "göttlichen Liebe als Opfer darbrachte", wie sie es bei der Ablegung der Ordensge- lübde Gott angeboten hatte. Früh vollendet, starb sie am 18. Mai 1918 im Ursulinenkloster in Trier.

Am 1. November 1987 wurde Schwester Blandine seliggesprochen. Ihr Gedenktag wird am 18. Mai gefeiert. Die Blandinenkapelle auf dem Friedhof bei St. Paulin, Trier, birgt den Reliquienschrein.

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