
Heimkehrerkreuz
Im Winter strahlt hell das Kreuz vom Wehlenberg auf unser Dorf. Das Kreuz wurde 1947 von Männern aus Düppenweiler, die froh waren nach dem Krieg wieder im Heimatort zu sein, errichtet. Eigentlich sollte an dieser Stelle eine Kapelle errichtet werden, was jedoch an den finanziellen Möglichkeiten der armen Nachkriegszeit scheiterte. So fanden sich einige Männer, welche aus einem rohen Stamm die nötigen Balken zuhauten und das Kreuz erstellten. Die Aufstellung des Kreuzes erfolgte im Rahmen einer feierlichen Prozession am Vorabend des Palmsonntages. Seit diesem Jahr wird der Gang der Männer zum Wehlenberg in ununterbrochener Tradition jeweils am Palmsamstag fortgeführt. Wärend der Prozession wird darum gebetet, dass allen vom Krieg betroffenen eine ähnlich glückliche Heimkehr beschert wird, wie damals den Männern von Düppenweiler.

Das verlorene Kreuz
Auf dem oberen Teil des Friedhofes in Düppenweiler befindet sich ein schlichtes Steinkreuz, das als „Das verlorene Kreuz“ bezeichnet wird. Anfang des vergangenen Jahrhunderts wurde in der Pfarrkirche der Gabenkelch mitsammt den darin befindlichen geweihten Hostien gestohlen. Die Diebe flüchteten über den Friedhof. Hierbei verloren sie die Hostien. Um Gott gnädig zu stimmen, weil ungeweihte Hände die Hostien berührt hatten, wurde an der Fundstelle ein Kreuz errichtet.

Das Pestkreuz
Vor langer Zeit vermutlich in den Zeiten des Dreißigjährigen Krieges, soll in Düppenweiler die Pest gewütet und sich sehr schnell verbreitet haben. In ihrer Not und Verzweifelung setzten einige Bewohner der heutigen Außener Straße und Hauptstraße ein hölzernes Kreuz, damit die Pest im Ort aufhöre. Auf wunderbare Weise soll sie daraufhin auch nachgelassen haben. Später wurde das Holzkreuz durch ein Steinkreuz ersetzt, welches in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts restauriert wurde.

Das Kreuz am "Alten Gericht"


Das Wegekreuz an der Valentinuskapelle
aktuelle Meldungen